Zum Attentat in Villach

Pressestelle - Kärnten

17. Februar 2025

Die Landesleitung der KPÖ Kärnten/Koroška und die Villacher Bezirksleitung der KPÖ drücken angesichts des Attentats in Villach allen Betroffenen und Angehörigen des getöteten Jugendlichen ihr tiefes Mitgefühl aus. Es ist unmöglich in Worte zu fassen oder auch nur nachzuempfinden, welches Leid sie in dieser schweren Zeit ertragen müssen.

Gleichzeitig verurteilen wir sämtliche Instrumentalisierungen dieser Tat durch die Politik- und Medienlandschaft. Dieser kriminelle Anschlag darf nicht dazu ausgenutzt werden, um gegen unschuldige Menschen Stimmung zu machen, anlasslose Überprüfungen von ganzen Bevölkerungsgruppen durchzuführen, willkürlich Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgrund ihrer Herkunft unter Generalverdacht zu stellen und Persönlichkeitsrechte zu beschneiden.

Der auf die Verfassung vereidigte Innenminister Gerhard Karner bricht mit diesen rassistischen Forderungen bestehendes Recht. Bedauerlicherweise schlagen selbst SPÖ, Grüne und Neos diesbezüglich einen Kurs ein, von dem sie sich üblicherweise distanzieren, wenn dieser aus dem Lager der FPÖ kommt.

Unser Dank gilt Alaaeddin Alhalabi, der durch sein Einschreiten verhindern konnte, dass noch mehr Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir wünschen den Verletzten und den Angehörigen des Getöteten viel Kraft.

Patrick Wriessnigfür die Landesleitung der KPÖ Kärnten/Koroška

Sebastian Steinwenderfür die Bezirksleitung der KPÖ Villach/Beljak

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