Volksbefragung: FPÖ-Mathematik

Pressestelle - Kärnten

15. Januar 2025

Lediglichein Sechstel der Kärntner Wahlberechtigten hat für ein Windkraft-Verbotgestimmt. Ungefähr gleich viele waren dagegen, und zwei Drittel der Wahlberechtigten sind der von der FPÖ gepushten Volksabstimmung überhaupt ferngeblieben. Die FPÖ spricht dennoch von einem »Willen des Volkes«, der sich im Resultat der Volksabstimmung äußere. Eigenartig, diese Mathematik, die ein Sechstel der wahlberechtigten Bevölkerung zum »Volk« erhebt.Von einer Ablehnung der Windkraft durch die Kärntner Bevölkerung kann jedenfalls keine Rede sein, und die Landesregierung wird sich bei ihren Entscheidungen – ob so oder so – nicht darauf beziehen können. Und die FPÖ kann die Stimmen gegen die Windkraft nicht für sich verbuchen, denn unter diesen befinden sich mit Sicherheit auch Stimmen aus anderen politischen Gefilden, eben von Leuten, die unabhängig von ihrer Parteipräferenz aus unterschiedlichen Gründen gegen die Nutzung der Windkraft sind.

Mit einem Wort: es war einteures Luftgitarren-Spiel der FPÖ, das laut ORF 1,2 Millionen Euro gekostet hatund vorne & hinten nichts gebracht hat. Außer, dass sich die FPÖ wichtig gemacht hat.