Villacher Bier zurück in öffentliche Hand!

KPÖ Villach/Beljak

5. April 2026

Tags:

Die Übernahme von Villacher Bier durch die Brau Union bescherte Arbeiter:innen und Konsument:innen ausschließlich Nachteile. Durch die Verlegung der Produktion nach Graz wurden in Villach Arbeitsplätze gestrichen, es kam zu Entlassungen. Billiger wird das Bier dadurch natürlich auch nicht, und viele würden sagen, dass auch geschmacklich Abstriche gemacht wurden. Jetzt sollen mit der Verlegung des Logistikzentrums neben weiteren Arbeitsplätzen in der Region auch Kommunalsteuern in der Höhe von € 100.000,- wegfallen.

Geld, das am Ende des Tages entweder in der Gemeindekasse fehlt oder aber bei Arbeiterinnen und Arbeitern eingetrieben wird. Darauf legt ein Konzern wie die Brau Union natürlich keinen Wert, denn klar ist: Einen Monopolisten interessiert Maximalprofit und sonst nichts.

Die Villacher Stadtpolitik macht das, was sie immer macht: NICHTS!

Das ,,Villacher'' war unser Bier und wurde durch die Untätigkeit der Stadtpolitik eine Springquelle für Profite multinationaler Konzerne. ,,Villacher Fasching'' und ,,Villacher Kirchtag'' müssen die Kooperation mit dem Monopolisten aufkündigen.

Die Stadt Villach muss der Brau Union das Recht für die weitere Verwendung des Villacher Stadtwappens entziehen. Anstelle der Begünstigung von Monopolisten sollen regionale Brauereien zum Zug kommen, damit Stärkung regionaler Strukturen nicht eine leere Worthülse bleibt.

Langfristig braucht es eine Vergesellschaftung der Marke Villacher Bier und den Betrieb der Brauerei durch die öffentliche Hand, denn was den Villacherinnen und Villachern am Herzen liegt, soll ihnen auch gehören.