Tag der offenen Konten


Tag der offenen Konten
Bea Samwald, Landessprecherin
5. März 2026
Während viele Politiker von „Nähe“ sprechen, praktiziert die KPÖ seit über 25 Jahren eine andere Form der Glaubwürdigkeit: Mandatar:innen behalten nur ein Facharbeitergehalt (rund 2.500 Euro netto). Den Großteil ihrer Bezüge geben sie ab. Allein 2025 waren das österreichweit über 500.000 Euro.
Politik mit Facharbeitergehalt statt Politikerprivilegien
Diese Praxis wurde 1998 in Graz eingeführt und gilt seither verbindlich für alle KPÖ-Mandatar:innen. Die abgegebenen Gelder fließen in einen Sozialfonds, mit dem Menschen direkt unterstützt werden. Damit grenzt sich die KPÖ bewusst von einer Politik ab, die oft von hohen Gehältern und Konzerninteressen geprägt ist.
Sozialfonds statt Selbstbedienung
Aus dem Sozialfonds werden Menschen in akuten Notlagen unterstützt, etwa bei Kosten für Lebensmittel, Energie, Wohnen, Schule oder medizinische Ausgaben. Im Jahr 2025 konnten auf diese Weise mehr als 3.600 Personen konkrete Hilfe erhalten.
Direkte Hilfe statt leerer Versprechen
Die regelmäßigen Sprechstunden der KPÖ dienen dabei nicht nur der finanziellen Unterstützung, sondern auch als unmittelbarer Kontakt zur Lebensrealität der Menschen. Die dort geschilderten Probleme und Erfahrungen fließen direkt in die politische Arbeit ein.
Sprechstunden als politischer Kompass
In Städten wie Graz, Salzburg und Innsbruck zeigt sich, dass diese enge Verbindung zwischen Hilfe und Politik zu einer realitätsnahen und sozial orientierten Arbeit führt. Die Erfahrungen aus der täglichen Beratung prägen die politischen Schwerpunkte und Entscheidungen.
Solidarität statt Karrierepolitik
Für die KPÖ ist diese Praxis Ausdruck gelebter Solidarität. Politische Mandate sollen kein persönlicher Karriereweg sein, sondern ein Instrument, um das Leben der Menschen zu verbessern. Während andere Parteien Sozialabbau oder Steuergeschenke für Reiche und Konzerne mittragen, hält die KPÖ konsequent an diesem Prinzip fest. Ziel ist eine Politik, von der niemand reich wird – von der aber möglichst viele profitieren.
Übersicht:
Graz
Seit 1998 geben die steirischen KPÖ-Mandatar:innen den Großteil ihrer politischen Bezüge weiter. 2025 wurden so 304.494,41 Euro an 2.521 Personen und Familien in akuten Notlagen verteilt. Insgesamt sind in der Steiermark seit über 25 Jahren mehr als 3,8 Millionen Euro an 31.027 Personen bzw. Haushalte geflossen.
Salzburg
2025 unterstützte die KPÖ Salzburg 1.013 Personen mit insgesamt 193.105,42 Euro, vor allem bei Wohn-, Strom- und Heizkosten. Aus dem KPÖ-Sozialfonds wurde dabei schnell und unbürokratisch geholfen. Insgesamt sind in Salzburg bisher über 356.800 Euro an Menschen in Notlagen überwiesen worden.
Innsbruck
Auch in Innsbruck setzt die KPÖ die solidarische Gehaltsabgabe konsequent um. 2025 wurden 18.762 Euro an 124 Personen weitergegeben, darunter 18 Minderjährige. Insgesamt hat die KPÖ Innsbruck bisher 30.347 Euro an 211 Personen verteilt.