Klagenfurter Klogeschichten

Pressestelle - Kärnten

16. November 2025

Wer geglaubt hat, dass die„am schlechtesten verwaltete Landeshauptstadt Österreichs“(Kathrin Stainer-Hämmerle) bereits ihren Tiefpunkt erreicht hat, wurde dieser Tage eines Besseren belehrt. Ausgangspunkt sind Recherchen vonMediapartizanFranz Miklautz zur TAS GmbH, ein Gastronomiebetrieb, der 2023 und 2024 den Auftrag für die WC-Container am Klagenfurter Weihnachtsmarkt bekommen hat. Das Problem damit? Nicht nur, dass die TAS im Teilbesitz persönlicher Freunde des nunmehrigen Vizebürgermeisters Jonke (FSP) ist. Dieselbe GmbH hat auch eine 100%ige Steigerung der Angebotssumme vorgenommen – innerhalb eines Jahres! So hat man 2024 mit 36.000€ gleich das Doppelte vom Vorjahr kassiert – und war sich nebenbei nicht zu schade, auch das Benutzungsentgelt für die WC-Anlage zu verdoppeln.

Dass die Marktkoordinatorin, die an der TAS-Preissteigerung offensichtlich nichts auszusetzen hatte, die Ehefrau Jonkes ist, und die TAS den Auftrag ohne laufende Gewerbeberechtigung für das WC-Dienstleistungsgeschäft erledigt hat, macht den gesamten Hergang endgültig zur Posse. Die SPÖ Klagenfurt entblödet sich indes nicht, mit rassistischen Sprüchen wie„Klagenfurt darf nicht Palermo werden“an die Öffentlichkeit zu gehen. Als wären Stadt- und Landespolitik in den vergangenen 20 Jahren jemals vor Korruption gefeit gewesen. Nicht zuletzt soll so wohl auch die Erinnerung an die „Top Team“-Affäre verblassen.

Als KPÖ Klagenfurt/Celovec fordern wir Aufklärung und Transparenz über mögliche Einflussnahmen bei der Vergabe des Auftrags und längst überfällige politische Konsequenzen in den Reihen der FSP. Steuergelder sind bei Scheider, Jonke und Co nicht sicher; Klagenfurt/Celovec kann sich solche Politiker schlichtweg nicht mehr leisten!

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