Blinder Fleck ausgeleuchtet

KPÖ Kärnten/Koroška empfiehlt den Besuch dieser Ausstellung:

Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in Kärnten 1941-1945

Eröffnung am Samstag, 29. Juni um 16:00 in
Klagenfurt/Celovec, Südbahngürtel 24

PROGRAMM

  • Musikalischer Beitrag: Lena Kolter
  • Grußworte:
    Sissi Rausch (WerkStattMuseum/delavnicaMUZEJ),
    Mitja Rovšek (Slovenska prosvetna zveza/Slowenischer Kulturverband),
    Nikolaj Orasche (Zveza koroških partizanov in partizank/Verband der Kärntner Partisanen und Partisaninnen),
    Regina Taupe (KZ-Verband/VdA Kärnten/Koroška)
  • Einführung in die Ausstellung durch Helge Stromberger (Kurator)

Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 fielen Millionen Soldaten der Roten Armee in die Hände der nationalsozialistischen Wehrmacht. Tausende von ihnen wurden auch in zwei große Kriegsgefangenenlager in Wolfsberg und Spittal an der Drau gebracht. Tausende von diesen, geschwächt durch Krankheiten und Nahrungsmangel, starben an Seuchen und Entkräftung. Obwohl ihre Massengräber die größten in Kärnten sind und zu den größten in Österreich zählen, und obwohl diese Kriegsgefangenen der Roten Armee die zahlenmäßig größte Gruppe von NS-Opfern in Kärnten darstellen, sind sie in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Dies ist eine Lücke in der österreichischen und Kärntner Gedenkpolitik, die mit der Ausstellung behoben werden soll.

>> www.werkstattmuseum.at

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