Marjeta Einspieler: „Die Gleichstellung der Frau ist längst überfällig!“

Marjeta Einspieler ist vom Beruf Maschinenschlosserin und kandidiert am Listenplatz 10 für KPÖplus. Sie setzt sich für die Gleichstellung der Frauen und für eine weltoffene, zwei- und mehrsprachige Stadt ein.

„Als Maschinenschlosserin habe ich in einem großen Betrieb in Kärnten gearbeitet. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, in eine Männerdomäne einzudringen, konnte ich mich gut integrieren. Dass ein Großteil meiner Arbeitskollegen positiv reagiert hat, überraschte mich. Es war ein schönes und abwechslungsreiches Berufsleben. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, kein Thema. Gleiche Pension, ein Griff ins blaue. Gleicher Lohn bedeutet nämlich nicht gleiche Pension. Die Kindererziehungszeit wird zwar an die Pension angerechnet, aber nicht als vollwertige Beitragsjahre. Und so wird man von der Ungleichheit schnell wieder eingeholt.

Vor ein paar Tagen publizierte das Frauennetzwerk BPR (Business and Professional Women), das seit 2009 jährlich den Equal Pay Day (Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen) berechnet, die Zahlen für Österreich. Das Resultat ist unerträglich und ernüchternd. Demnach arbeiten Frauen jedes siebente Jahr gratis. In einem Arbeitsleben von 40 Jahren wären es 5,7 Jahre.

Die Kommunalpolitik kann dazu beitragen, dass sich dieser Zustand ändert. Z. B. im eigenen (d.h. öffentlichen) Bereich typische „Frauenberufe“ entschieden besser zu entgelten. Pflegende, Kindergärtner:innen, Reinigungskräfte usw. Dies würde den Druck auf den privaten Sektor für eine gerechte Entlohnung erhöhen. Dafür setzt sich KPÖplus ein, und deswegen kandidiere ich auf dieser Liste.“

http://kaernten.kpoe.at/home/kandidatinnen/marjeta-einspieler-listenplatz-10/

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