Bea Samwald: „Eine SozialCard wäre wichtig!“

Bea Samwald, Sozialarbeiterin, parteilos, ist KPÖplus-Kandidatin für die Gemeinderatswahl in Klagenfurt. Ihr Schwerpunkt ist Jugendarbeit.

„Ich möchte, dass junge Menschen in Klagenfurt bleiben wollen. Dazu braucht es viel mehr als Klagenfurt derzeit für junge Leute zu bieten hat. Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs, dem Nulltarif für Öffis, billigerem Wohnraum und konsumfreier Plätze ist es auch wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dafür wäre die Einführung einer SozialCard wichtig.

Die SozialCard soll Personen mit geringem Einkommen die Teilhabe am sozialen Leben erleichtern, indem Bezieher:innen z. B. Öffis und stadteigene Kultur- und Freizeiteinrichtungen zum Nulltarif nutzen können, bzw. Ermäßigungen bei Kooperationspartnern erhalten. Aber dafür nicht mit tausend Anträgen durch den Behördenschungel laufen müssen, sondern alles mit auf einer Karte haben.

Gerade junge Menschen, die ein unabhängiges Leben führen wollen, müssen sich oft entscheiden: Unabhängigkeit oder Teilhabe am sozialen Geschehen. Eine SozialCard ist nicht alles, aber sie kann dieses Dilemma mildern.

Neben der finanziellen Entlastung ist es mir auch ein großes Anliegen, dass junge Menschen als Personen geschützt und repräsentiert werden. Konkret meine ich hier auch die immer größer werdende LGBTQI+ Community, das heißt Menschen mit unterschiedlichen Identitäten oder sexuellen Orientierungen. In einem modernen Klagenfurt soll nicht nur einmal im Jahr eine Regenbogenfahne gehisst werden, sondern aktiv daran gearbeitet werden, dass unsere Stadt ein weltoffener, sicherer und lebenswerter Ort für alle wird.

Dafür setze ich mich ein. Gemeinsam mit anderen für gemeinsame Interessen.“

Mehr zur SozialCard >> hier <<, runterscrollen.

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